Aktuelles

lab.europe

“Lab Europe” Germany, Osnabrück, 16. – 26. August 2018

TERMINE:

Werkstattarbeit von 11 bis 17 Uhr (Mittagspause von 12:30 bis 14 Uhr).

jeweils Sonntag, 19. bis Freitag, 24. August 2018.

Am Samstag, 25. August 2018, 11 bis 18 Uhr,  ab 18 Uhr Präsentation in der Kulturnacht.

 

Safety first


Junge Kunstschaffende  bis 26 Jahre aus den Kulturerbe Städten setzen sich mit dem Thema „Sicherheit heute“ auseinander.


Bedrohung ist nicht nur eine mediale Erfahrung, sondern wird im Alltag der Menschen zunehmend sichtbar: Betonsperren vor der Flaniermeile, eine nahezu flächendeckende Videoüberwachung in den Städten und steigende Versicherungsprämien gegen Schäden von Unwettern sind Präventionsmaßnahmen zur Steigerung des Sicherheitsempfindens der Bürger. Auch die unüberwindlichen Zäune an den EU-Außengrenzen dienen der Prävention gegen eine vermeintliche Bedrohung.


Labor Kunst
Wie denken junge Menschen in Europa über das Thema Sicherheit? Welche Fragen stellen sie in Bezug auf die europäische, nationale oder individuelle Sicherheit angesichts globaler Bedrohungen durch Terror, Flucht- und Vertreibung, Arbeitslosigkeit oder Klimawandel?


Im Projektzeitraum (16. – 24.8.2018) sind Kunstschaffende eingeladen, in einem Labor, das den Charakter eines Workshops hat, ihre künstlerischen Positionen zu dem Thema „Sicherheit“ umzusetzen und der Öffentlichkeit im Rahmen einer geplanten Abschlussausstellung zu präsentieren.


10 künstlerische Werke in Form von Skulpturen, Malerei, Zeichnung, Fotografie, Videofilmen oder Performances werden durch die jungen Kunstschaffenden in Osnabrück individuell oder gemeinsam realisiert. So plant das Künstlerpaar Ionian Bisai und Sotiris Tsianos aus Athen eine Feldstudie im sehr fragilen Tropenhaus des Botanischen Gartens. Weitere Aktionen finden im öffentlichen Stadtraum statt. Veronika Simmerin und Leonie Hafen aus der Kulturerbestadt Münster begeben sich auf die Suche nach sicherheitsrelevanten Ereignissen im Osnabrücker Alltag begeben, die sie auf humorvolle Weise  in den Fokus zu rücken. Maria Karpouzi aus Athen wird eine Performance im Stadtraum realisieren und die Osnabrücker Kunststudierenden Azim Becker und Helene Büker setzen sich über das Medium Videomapping mit dem Thema auseinander. Natalia Merlo Olmedo aus Madrid wird einen Selbstversuch mit Wasser und Regenschirm vollführen und lädt auch das Publikum dazu ein. Christiane Oelrich aus Porta Westphalica plant eine Publikumsbefragung zum Thema persönliches Sicherheitsempfinden. Ihr Dialog zielt darauf ab, Menschen zur Auseinandersetzung mit Fragen persönlicher oder gesellschaftlichen Sicherheit anzuregen. Tariq Alsaadi wird sich zeichnerisch mit dem Thema beschäftigen und Luca Caddedu wird der Frage nach Sicherheit in einer Fotocollage nachgehen.


Die Ergebnisse der Projektwoche werden dem Publikum am Samstag, 25.8. zu den Öffnungszeiten (11 – 18 Uhr sowie in der Kulturnacht ab 18 Uhr präsentiert. Auch während der Projektwoche stehen die Kunstschaffenden im Kunstraum hase29 für Fragen zur Verfügung.

Weitere Infos unter: www.lab-europe-osnabrueck.de

Safety first
Safety first Young artists up to 26 years of age from the cultural heritage cities deal with the topic "security today".

Threat is not only a media experience, but is becoming increasingly visible in people's everyday lives: concrete barriers along the promenade, almost nationwide video surveillance in cities and rising insurance premiums against damage caused by storms are preventive measures to increase citizens' perception of security. The insurmountable fences at the EU's external borders also serve to prevent a supposed threat.

Art Laboratory
How do young people in Europe think about security? What questions do they ask about European, national or individual security in the face of global threats of terror, flight and displacement, unemployment or climate change?

During the project period (16 - 24 August 2018), artists are invited to implement their artistic positions on the subject of "security" in a laboratory that has the character of a workshop and to present them to the public as part of a planned final exhibition.

10 artistic works in the form of sculptures, paintings, drawings, photography, video films or performances are realized individually or together by the young artists in Osnabrück. The artists Ionian Bisai and Sotiris Tsianos from Athens are planning a field study in the very fragile tropical house of the Botanical Garden. Further actions will take place in public urban space. Veronika Simmerin and Leonie Hafen from the cultural heritage city of Münster set off in search of security-relevant events in everyday life in Osnabrück, which they focus on in a humorous way. Maria Karpouzi from Athens will realize a performance in the urban space and the Osnabrück art students Azim Becker and Helene Büker will deal with the topic via the medium of video mapping. Natalia Merlo Olmedo from Madrid will do a self-experiment with water and umbrella and invites the audience. Christiane Oelrich from Porta Westphalica is planning an audience survey on the topic of personal safety perception. Their dialogue aims to encourage people to deal with issues of personal or social security. Tariq Alsaadi will draw the theme and Luca Caddedu will explore the question of security in a photo collage.

The results of the project week will be presented to the public on Saturday, August 25 during opening hours (11 a.m. - 6 p.m. and during the Cultural Night from 6 p.m. onwards. The artists will also be available to answer questions during the project week at Kunstraum hase29.

Further information under: www.lab-europe-osnabrueck.de



360° ART - neue Wege in der Kunstvermittlung

Längst gehören virtuelle Ausstellungsrundgänge durch Museen zum Standard professioneller Kunsthäuser. Auch in hase29 können demnächst Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Kunstwerke im Panoramaformat auf dem Smartphone oder Tablet vorführen. Möglich wird dies durch ein neues Konzept der Abteilung Kunstvermittlung in hase29 unter der Leitung der Künstlerin Birgit Kannengießer.

Ermutigt durch die Felicitas- und Werner Egerland Stiftung, die die Kunstvermittlung großzügig unterstützt, haben sich die Verantwortlichen von hase29 auf den Weg gemacht, um neue Methoden zu entwickeln, die kreatives künstlerisches Experimentieren im hase29-Atelier mit neuen Medien verbinden. Die Idee war, an die Gewohnheiten der jungen Generation anzuknüpfen und auch das kreative Potential neuer Medien zu nutzen. Wie können Jugendliche ermuntert werden, ihre Schöpfungen aus den Werkstattangeboten auch im Familien- und Freundeskreis vorzuführen? Wie werden aus Medienkonsumenten kreative Produzenten?

Weitere Infos siehe unter Vermittlung.

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