"leben ahnen" Ein künstlerischer Prozess

26. Juni - 30. Juli 2016


Begrüßung: Elisabeth Lumme
Einführung: Dr. Sabine Fett, Landesverband der Kunstschulen Niedersachsen e.V.
Improvisationen: Willem Schulz,  Cello–Performance

Renate Hansen und ihr Projekt "Die Kunst und das Ich" mit Eveline Biesenthal, Barbara Daiber, Gabriele Düringer, Hubertine von der großen Heide, Anka Nordmann, Sybille Rösner,  Anne Schmidt,  Helga Stübbe, Petria Trajilovic. Zehn unterschiedliche Positionen fügen sich zu einem von Renate Hansen komponierten Gesamtklang zusammen. Zu sehen sind Objekte, Projektionen, Installationen, Zeichnungen, Malereien, Materialerkundungen, Zeichnungen en bloc.

Die Ausstellung versteht sich als Untersuchung von Kunst als Basisproduktion. Es wird die Frage nach der Herausbildung von Formprozessen gestellt. Wo beginnt die künstlerische Produktion? Diese Frage wird abgeklopft im Hinblick auf schöpferisches Handeln überhaupt und betrifft  sowohl den geschulten als auch den nichtprofessionellen Zugang. Im Titel der Ausstellung schwingt bereits die Vielschichtigkeit der Thematik mit, die für Renate Hansen eine elementare Rolle spielt. Die Beschäftigung mit den Ahnen, unseren Vorfahren und damit in gewisser Hinsicht mit den Wurzeln unseres Seins bildet für sie einen wesentlichen Teil unserer Identität. Die Frage nach dem Maß der Bedeutung der Ahnen für unser heutiges Dasein stellt sich hierbei unmittelbar und spiegelt sich in den diversen Auseinandersetzungen der TeilnehmerInnen facettenreich wider.

Begleitprogramm: Am 26. Juni, Workshop | Am 28. Juni Führung und gemeinsames Gespräch der Ausstellenden.

 

Ein Projekt der städtischen Musik & Kunstschule