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BAMBI GOES ART

30. November 2018 bis zum 11. Januar 2019

KünstlerInnen:
Benjamin Bergmann, Renke Brandt, Claire Fontaine, Via Lewandowsky, Michael Müller, Quadratur, Thomas Rentmeister, Tobias Rehberger, Achim Riethmann, Erwin Wurm, Marion Tischler, Susanne Tunn.

660 H-Milch Verpackungen, Kupferrohre, handelsübliche Baumarkt-Utensilien wie Glühbirnen und Kunststoffverpackungsmaterial, eine Neon-Schrift, die als God und Good lesbar ist, eine Luftmatratze aus Beton, ein Künstlerportrait aus Würstchenformen – längst ist das profan Banalisierte Teil heutiger, exklusiver Kunst geworden.

Was macht das Banale für Künstlerinnen und Künstler so interessant? Ist das Banale und das Banalisierte so etwas wie das Wahre und Schöne des 21. Jahrhunderts? Wahr ist heute, dass fast alles zur Ware geworden ist; schön und schön anstrengend wird es, wenn scheinbar Banales plötzlich den Blick auf unser Leben verändert. Und damit auch einen Anlass für eine Verwandlung in Kunst erschafft. Gerade weil Banales uns durch endlose Reproduktionen so bekannt erscheint, bewegen sich dessen Objekte genau auf der Grenze zwischen Kunst und Alltag, Nichtkunst und verwandeltem Industrieprodukt. Wenn aus Objekten eines Alltäglich-Banalen plötzlich Momente einer magischen Verwandlung entstehen, wie verändert diese Erfahrung unseren Blick auf unsere Gegenwart? Wie eingeschränkt wäre unser (Alltags-)leben ohne die Irritationen und frechen Zumutungen zeitgenössischer Banalität?

Kurator Dr. Michael Kröger


Ausserdem geplant
1. Februar – 16. März 2019 - Reprint. Bilder im Druck