Vermittlung // Education

Kunst? Natürlich! Und eben anders.

Kunst kennenlernen: hase29 geht neue Wege in der Kunstvermittlung - Kinder ab 2, Jugendliche und junge Erwachsene begegnen in unseren dialogischen Ausstellungsrundgängen auf spielerische Weise und ohne Berührungsängste Kunstwerken. Anschließen können sie in Workshops eigene Erfahrungen im kreativen Umgang mit Material und Formen machen. Die künstlerisch-kreative Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Werken der Ausstellung führt über das Entdecken zum Selbermachen.

Entdecken – Experimentieren – Präsentieren im hase29 Atelier


Begleitend zu den aktuellen Ausstellungen in hase29 erarbeiten die SchülerInnen im Atelier eigene Bilder, Objekte oder entwickeln experimentelle Prozesse. Dabei steht das Experimentieren im Vordergrund. In eigenen Ausstellungen präsentieren die jungen Workshop Teilnehmer ihre Arbeiten
und kreieren neuerdings auch ein virtuelles Museum mit spannenden Rundgängen!

Programminformationen und Anmeldungen: vermittlung@hase29.de
Ansprechpartnerin: Birgit Kannengießer, Mobil 0160-4476474

gefördert von der Felicitas und Werner Egerland Stiftung


360° ART - Virtuelle Rundgänge

360 ° Wir gestalten Kunst mit Weitblick
Schülerinnen und Schüler gestalten ein virtuelles Museum mit spannenden Rundgängen.

In einem neuartigen Programm entwickeln Kinder und Jugendliche einen spielerischen und virtuellen Ausstellungsrundgang für das Smartphone oder den Computer!

Längst gehören virtuelle Ausstellungsrundgänge durch Museen zum Standard professioneller Kunsthäuser. Auch in hase29 können Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Kunstwerke im in einer 360° Rundumsicht auf dem Smartphone oder Tablet vorführen.

Kinder und Jugendliche lernen unter der Leitung von Medienprofi Stefan Hestermeyer und Künstlerin Birgit Kannengießer in Zusammenarbeit mit Motion Media Osnabrück wie man in einer 360° Ausstellungsrundschau neue und spannende Perspektiven schafft und ein virtuelles Suchspiel gestaltet. Hier geht’s zum ersten 360° Online-Ausstellungsrundgang.

1. Virtual - Reality -
Video - Workshop mit Jugendlichen ab 12 Jahren

Der nächste Workshop findet statt am Freitag, 18. Januar 2019

Das Angebot ist kostenlos!

Unter dem Titel „360 ° - Virtual Reality“ lernen Schülerinnen und Schüler in einem 4 ½ stündigen Freitagsworkshop, wie man einen spannenden Rundgang durch eine Online-Kunstausstellung gestalten kann. Die Ausstellung mit den Ergebnissen aus den Workshops ist unter www.hase29.de mit jedem Smartphone erreichbar. Die Ausstellungsbesucher durchstöbern das virtuelle Museum und begeben sich dabei auf die Suche nach versteckten Botschaften. Wer alle Verstecke ausfindig gemacht hat, enträtselt einen Schlüsselbegriff der weitere Türen öffnet. Spaß beim Entdecken  und Spannung beim Suchen sind garantiert!

 

Schüler gestalten Virtual Reality

 

Im Mittelpunkt des 4 ½ stündigen Workshops stehen erste Erfahrungen mit der Gestaltung eines virtuellen Rundgangs inkl. Kameratechnik mit 360° Aufnahmen. Die Teilnehmenden lernen, wie man durch ungewöhnliche  Perspektiven Anreize schafft und eine Online- Ausstellung noch spannender gestalten kann, wenn man z.B. durch Kameraschwenks Verstecke austüftelt, die zu einem Suchspiel anregen.

 
Wer das Ergebnis des Workshops verfolgen möchte, kann demnächst mehr auf dieser Seite sowie bei Facebook. erfahren.
Hier geht’s zum 360° Online-Ausstellungs-Rundgang.


Mehr Informationen erhalten Sie hier:
Birgit Kannengießer, Künstlerin und Leiterin der Kunstvermittlung, vermittlung@hase29.de
Stefan Hestermeyer, Medienbeauftragter, stefan.hestermeyer@gmail.com
Elisabeth Lumme, 1. Vorsitzende hase29, elisabeth.lumme@hase29.de

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"K 3 … und du bist dabei!"

"K 3 … und du bist dabei!" heißt ein neues Kulturangebot der Bürgerstiftung Osnabrück für Kinder und Jugendliche, an dem hase29 mit drei regelmäßigen Workshops beteiligt ist. Im Stadtteiltreff Haste gibt die Künstlerin Caro Enax Kindern jeweils freitagnachmittags vielfältige Anregungen für künstlerisch-kreatives Arbeiten. Zwei weitere Jugendgruppen aus Schulen und Einrichtungen der Osnabrücker Jugendhilfe besuchen einmal wöchentlich das Atelier hase29, wo sie von der Künstlerin Birgit Kannengießer an die Kunstausstellungen herangeführt werden, um anschließend selbst zu experimentieren und zu gestalten.

Die jungen Menschen können kostenlos und ohne jede Vorkenntnis in K3- Werkstätten teilnehmen, dabei stehen integratives und inklusives Arbeiten im Mittelpunkt. Auf drei Jahre angelegt, werden die Workshops von der Theaterpädagogischen Werkstatt , dem Werkraum+ der Künstlerin Nele Jamin sowie vom Jugendzentrum Westwerk angeboten, in dem der Osnabrücker Musiker Heaven eine Musikwerkstatt leitet. Das Projekt geht auf eine Initiative der Bürgerstiftung Osnabrück zurück, die auch organisiert. Die Felicitas und Werner Egerland Stiftung stellt die finanziellen Mittel für dieses Angebot zur Verfügung. Gemeinsam wollen die beiden Stiftungen dazu beitragen, dass gerade für Kinder und Jugendliche aus allen Familien kulturelle Teilhabe Wirklichkeit wird.

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Archiv: vergangene Angebote

so urban

„Das habe ich gesehen!“ „Der Künstlerin habe ich geholfen!“ Ach, die Bauzäune sind für eine Ausstellung gewebt worden!“ „Ich habe eine rosarote Brille bekommen“!, so einige Stimmen der Teilnehmenden, die immer wieder zu hören waren und die sich auf die Kunstaktionen am Neumarkt im Rahmen des Projekts Tangency bezogen..

Dort hatten acht Künstler*innen eine Woche den Neumarkt erkundet und ihre Ergebnisse in der Ausstellung so urban in hase29 präsentiert, wo die SchülerInnen ein Déja-vue-Erlebnis hatten, denn der Neumarkt gehört für die meisten zum Schulweg. Das Video von Diana Sirianni begeisterte. Alle waren sich einig, dass sie der Künstlerin beim Plakatieren sicher geholfen hätten, wenn sie an ihr vorbei gegangen wären. „Schade, dass ich nicht da war!“

Die Webmuster in Bauzäunen von Katerina Kuznetcowa und Alexander Edisherow waren Vorbilder für eigene Farbsymboliken und Kreationen mit Schleifenband. Auch die Welt einmal durch eine rosa Brille zu sehen, wie die Passanten am Neumarkt in dem Video von Jakob und Manila, war für die Kinder und Jugendlichen spannend. Sie haben ihre Sinneseindrücke auf Transparentpapier gezeichnet und anschließend zu einer rosa Filmrolle zusammengefügt. Dabei entstanden kleine Geschichten, die sich beim Abrollen und Entschlüsseln der Bilder ergaben.

Die Ergebnisse aus den Workshops wurden in einer Ausstellung präsentiert, die in einem nächsten Schritt von einer Jugendgruppe digital weiterverarbeitet. Durch das Projekt 360 ° - Wir schaffen Kunst mit Weitblick sind die Bilder und Objekte in einem spannenden virtuellen Rundgang auch online anzuschauen.

Auf das Foto klicken und das Projekt 360 ° starten
Auf das Foto klicken und das Projekt 360 ° starten

smart  nature

Im Hintergrund „Always Greener“ von Vlatka Horvat. Foto: Kerstih Hehmann
Im Hintergrund „Always Greener“ von Vlatka Horvat. Foto: Kerstih Hehmann

Smart Nature bot einen spannenden Einblick in die vielseitigen Möglichkeiten, wie KünstlerInnen die Natur erforschen, entdecken und eigene intelligente Welten schaffen.  Mit Folie, Strohhalmen und Hölzern haben die SchülerInnen gemeinsam eine „Gerüst“ gebaut, ganz nach dem Vorbild von Andreas Gehlens Rauminstallation. Jeder musste dabei auf die Veränderung des Vorgängers reagieren, Einstürze waren vorprogrammiert. Die Arbeit „Fitting“ von Gereon Krebber animierte dazu, gemeinsam ein großes naturähnliches Objekt aus Plastiktüten zu gestalten, und die Produktnamen der Kunstrasenmuster in der Arbeit von Vlatka Horvat gab Anlass zu interessanten Diskussionen: Wie muss ein Rasen heißen, damit ich ihn kaufe? Wo muss er in der Installation liegen, damit er mir als erstes auffällt? Ist es richtig, dass wir den Rasen bei dem heißen Wetter gießen oder ist ein Kunstrasen ökologischer?

 

Kuscheltiermetamorphosen stellten die älteren SchülerInnen her und hatten viel Spaß dabei, niedliche Kuscheltiere aufzutrennen um daraus wieder etwas Neues entstehen zu lassen.


manchmal bin ich du - Arbeiten aus den Flüchtlingsateliers von Abenteur Kunst e. V.

In der Ausstelllung konnten die Kinder und Jugendlichen einmal erleben, was es bedeutet einmal in die Rolle eines anderen zu schlüpfen, Sie haben mit Kleidungswechsel experimentiert und auf diese Weise sich und ihre Klassenkameraden einmal anders betrachtet. Ausgehend von Portraitfotos haben sie in der Technik der Monotypie viele Gesichter gedruckt  und ihre ganz persönliche Sicht auf den anderen wiedergegeben.


Zur Ausstellung: NULL ILLUSION von Farbe – über Malerei

Was ist eine Illusion? Oder eben keine Illusion? Wie erzeugen Künstlerinnen und Künstler Räumlichkeit durch das Aufschichten von Farbe? Wie behandeln sie Farbe, wenn sie keine Raum-Illusion erzeugen?

Mit Buntstiften, Strohhalmen, Gouachefarben und breitem Pinsel verwandelten Jugendgruppen den Atelierraum hase29 in einen Farbraum. Jede Gruppe fügte am Ende ihrer Schaffensphase ihren Anteil hinzu. Ausgangspunkt waren die malerischen Ansätze von Karin Kopka-Musch, die ihre Malerei im Raum ausbreitete. Auch wurden die Herangehensweisen von Susanne Ackermann und Christoph Peter Seidels mit unterschiedlichen Techniken methodisch nachempfunden. So stand zunächst das Geräusch im Vordergrund. Auf großformatigen Papierbahnen wurde gemeinschaftlich der Rhythmus und die Vertonung von fließenden Linien erprobt. Die Ergebnisse, farbige Zeichnungen mit rhythmischen Linien, wurden nach und nach an Wänden und Zimmerdecke platziert. Das Papier fand sowohl in Bahnen als auch zerknüllt oder zerrissen Verwendung in der raumfüllenden Installation. Dazu wurden farbige Strohhalme geschichtet oder zu langen Linien miteinander verbunden, die auch den Ausstellungsraum mit einbezogen. Schülerinnen und Schüler der eingeladenen Einrichtungen erprobten unterschiedliche künstlerische Techniken und fügten anschließend alles zu einer beeindruckenden Collage zusammen.


Zur Ausstellung: BIOS

Perspektivwechsel. Erst die Kunst und dann…


Experimentieren - Gestalten – Kuratieren: Schüler machen Ausstellungen


hase29 wird zum Labor für experimentelle Kunst: Die Werke der Ausstellungen geben vielfältige Anlässe um unterschiedliche Gestaltungsansätze kennenzulernen und selbst kreativ zu werden. Techniken und Material variieren in den vier Ausstellungsblöcken. Gearbeitet wird vor den Werken der Ausstellung und im Atelier. Der Clou: Am Ende kuratieren die Jugendlichen ihre eigene Ausstellung und laden die Öffentlichkeit zur Eröffnung ein.


WE MEET BIOS - Ausstellung mit Arbeiten von Schülerinnen und Schülern

Lerngruppen aus drei Schulen begegnen in wechselnden Ausstellungen immer wieder neuen Kunstwerken.

Über drei Monate haben die Jugendlichen im Kunstraum hase29 in den vier BIOS Ausstellungen Kunstwerke und unterschiedliche künstlerische Techniken kennen gelernt, die sie anschließen unter Anleitung von Künstlerin Birgit Kannengießer im hase29-Atelier selbst erprobt haben. So lautete denn auch der Titel der Ausstellung WE MEET BIOS, zu der die Schülerinnen und Schüler am Samstag, 27.1.2018 eingeladen haben. Ihre Objekte, Collagen und Malereien präsentierten sie einem zahlreichen Publikum. Eltern, Lehrerinnen und Lehrer und Geschwister zeigten sich beeindruckt und ließen sich von den jungen Kunstschaffenden durch die Ausstellung führen, während die Künstlerinnen und Künstler der BIOS Ausstellung zur Finissage ihres Austauschprojekts einluden.


BIOS 1
Spannende Experimente nicht nur mit Wasser, Spüli und Tinte wie die Künstlerinnen Angelika Höger und Lucie Marsmannn sondern auch den Entstehungsprozess der Skulpturen von Frank Gillich haben die Teilnehmenden in praktischen Übungen nachvollzogen. Aus mitgebrachten Fundstücken, vom Schuh bis zum Kronkorken, haben die Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Jahrgänge Objekte geschaffen, die sie anschließend entweder mit einer Papierschicht überzogen oder mit Farbe besprüht haben. Aus Materialcollagen entstanden vielgestaltige Objekte, die ihr Zustandekommen aber unter dem farbigen Überzug als Geheimnis bewahren.


Bios 2
Wie können gleiche und dennoch amorphe Formen im Gleichgewicht gehalten werden, wenn sie hoch aufgestapelt werden? Mit Eierpappen haben die Teilnehmenden der Workshops die Formensprache der Bildhauerin Caro Enax nachempfunden und im gemeinsamen Prozess ein Kunstwerk entstehen lassen. Lars Rosenbohms großformatige Collagebilder regten dazu an, aus mitgebrachtem Material eigene Kompositionen zu entwickeln. Auch die Linienführung in den Werken des Bildhauers Robert Stieve wurde von den Workshop Teilnehmenden mit Kamm, Zahnspachtel und Kartoffel nachempfunden.


Bios 3
Angeregt von den Bildern des Malers Josef Brune haben die Schülerinnen und Schüler mit langstieligen Pinseln und viel flüssiger Farbe eigene, großformatige und farbintensive Landschaften gemalt, die sie wie der Künstler als Abstraktionen von Landschaftsaufnahmen entwickelt haben. Die Komposition der Rauminstallation von Merle Lehmbeck wurden zum Anlass genommen, mit Schaschlickspießen eigene Formen zu entwickeln und diese auf der Fläche anzuordnen. Dabei wurde den Teilnehmenden bewusst, dass diese Arbeit auch eine Form der Auseinandersetzung mit der Frage ist: „Bin ich ein „ordentlicher“ oder eher ein "Chaos Mensch?“


Bios 4

Die Bilder in der Ausstellung BIOS 4 erzählten auf unterschiedliche Weise Geschichten von Umweltkatastrophen, Alpträumen oder Kinofilmen. Unter dem Eindruck der Kunstwerke von Hendrik Spiess, Helene Wolf und Gabriele Undine Meier haben die Kinder und Jugendlichen mit Knetgummi und Spielzeugautos, alten Fotografien und Pergamin Papier und Zeitungsausschnitten selbst kleine, unwirkliche Szenen bildnerisch und plastisch dargestellt.


zur Ausstellung: landscoping - true places never are

Auf Reisen gehen oder: Ich packe in meinen Koffer...
Dauer: 1 ½ bis 3 Stunden


Bilder wie ein Tagebuch – wir begeben uns mit zwei niederländischen Künstlern auf Reisen durch Landschaften und ihren Geschichten. Wie durch ein Mikroskop blicken die Künstler Hans Lemmen und Stan Klamer auf Landschaften. Ihre Bilder sind wie eine Zustandsbeschreibung der Gesellschaft, die diese Landschaften geprägt haben. Wir sehen menschenähnliche Wesen, Hunde und Mischwesen in karger Ackerkultur oder eine Art Landkarten mit Gebrauchsgegenständen. Sind es Gerätschaften von Menschen, die die jeweilige Landschaft bevölkert haben? Bei Hans Lemmen und Stan Klamer werden Landschaften zum Spiegelbild moderner Zivilisation.

Stan Klamer reist eher von seinem Sessel aus. In seinem Atelier in Amsterdam mit Blick auf den Hafen liest er in Büchern, recherchiert in Enzyklopädien und beginnt seine Reise auf weißem Papier. Sein Zeichenpapier färbt er mit Aquarellfarbe, bevor er Wege oder Grenzen zeichnet und die Zwischenräume mit piktogrammartigen Gegenständen und Personen füllt. Durch Falten des Papiers entstehen Linien und Raster wie bei einer Landkarte, jedoch nutzt der Künstler diese Linien für seine farbige Gestaltung.

Hans Lemmens Reise beginnt dagegen gleich hinter seinem Haus. Dreimal täglich führt er seine Hunde in der industriell bewirtschafteten Landschaft aus. Auf einem Acker sammelt er regelmäßig Fundstücke ein. Dabei handelt es sich um Tonscherben und Faustkeile aus grauer Vorzeit. Diese regen die Fantasie des Künstlers an. Es entstehen Bilder mit mythischen Figuren und Geschichten. Wer hat dort gelebt? Was hat dort stattgefunden? Sein großformatiges Papier legt er zunächst auf den Boden seiner Bauerndiele, wo sich die Fußabdrücke von Hühnern und Hunden ansammeln. Dann, auf dem „schmutzigen“ Papier beginnt seine Reise in die Landschaft und Vergangenheit.

Unsere Reise beginnt mit der Herstellung eigener Landschaften. Nach einem Ausstellungsrundgang werden auch unsere Landschaften - angeregt von den Arbeiten der beiden Künstler - bevölkert werden. Unter Einsatz von Handy, Kohle und Stiften entstehen Wimmelbilder, aber auch Landschaften mit außergewöhnlichen Bewohnern. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Das Erfinden eigener Geschichten ist ausdrücklich erwünscht!


zur Ausstellung: re:formed

  • 17. - 21. Juli von 11 – 15 Uhr, „KRACH BUMM BÄNG ZACK, Erzählen mit Comics“, 11 – 15 Jahre, Teilnahme kostenlos!
  • 24. - 28. Juli von 10.30 bis 15.30 Uhr, „Von Graffiti bis Infotafel: Schriften in unserer Stadt“, 11 – 15 Jahre, Teilnahme kostenlos! Anmeldung über Ferienpass Osnabrück oder StadtteilTreff Haste

Nicht ganz planvoll „re-formieren“ wir unsere Eindrücke von der Ausstellung und entwickeln ein Gemeinschaftswerk. Angeregt von der Arbeitsdisziplin der Künstlerin Lis Schröder, der Wortfindungsspezialistin und Interviewerin Sigrid Sandmann und dem Comiczeichner Oliver Grajewski werden wir nach vorgegeben (Spiel-)Regeln Gedanken, Begriffe, Sätze in Sprechblasen formulieren und wie beim Domino auf unterschiedliche Weise zusammensetzen. Gezeichnete Bilder dürfen ergänzt werden, so dass sich Text und Bild auf ganz spielerische Weise verbinden. Es entsteht eine Geschichte, die den Kunstraum nach und nach in Besitz nimmt.

Re-formieren unter Einsatz von selbstgemachter Knete, einer Schreibmaschine, Buchstabenkeksen und Druckbuchstaben.


zur Ausstellung: Gegenüber Tod

Ein Stapel Tageszeitungen macht uns deutlich wie die Zeit vergeht. Jeden Tag gibt es neue Nachrichten und Bilder, alle hinterlassen Spuren in unserm Gedächtnis. Wir fragen: Wie stellen Künstler das Ende einer Lebensspur dar und was hat sie veranlasst? In der Ausstellung zeigen vier Künstler und eine Künstlerin Arbeiten, die ihre ganz persönliche Erfahrung mit dem Thema „Gegenüber Tod“ widerspiegeln. Teilweise arbeiten sie mit ungewöhnlichen Materialien, z. B. Recyclingmaterial oder sie zeichnen mit Blaubeersaft wie die Künstlerin Susanne von Bülow und nehmen dabei in Kauf, dass die Bilder irgendwann verschwinden.

Bei einem Ausstellungsrundgang betrachten wir die Werke näher und tauschen uns über unsere Eindrücke aus. Danach entwickeln wir unsere+ eigenen“ Lebensspuren“, Bilder von der Kindheit oder von heute.

In der Ausstellung „Gegenüber Tod“ konnten Kinder und Jugendliche, angeregt durch die Werke der KünstlerInnen ihre Ideen mit vergänglichen Materialien festhalten -eine Kartoffel als Druckstock, Ton als wandelbare Formmasse, Kohle und Rote Beete als auswischbare Farbe…. Viele der entstanden Arbeiten reflektieren allgemeine Lebensabschnitte oder auch ganz persönliche Lebensspuren. Durch das eigene kreative Arbeiten haben die Teilnehmenden die Werke der Ausstellung neu gesehen und sich auf individuelle Weise angeeignet.

Alle Fotos: Birgit Kannengießer | hase29 (sofern nicht anders benannt).

Das Vermittlungsprogramm wird ermöglicht durch